Termine  |  mygolf.de  |  Wetter  |  Sitemap  |  Newsletter
 
   Home  
     
   Golfclub  
     
   Golfplatz  
     
   Golfschule  
     
      Golfschule  
     
    Physiotherapie  
     
      Golf 1x1  
     
   Gäste  
     
   Jugend  
     
   Mitglied werden  
     
   Sponsoren  
     
   Kontakt  
     
  Physiotherapie
 
Gesund am Abschlag
 
Aufgrund des erhöhten Angebotes an Golfplätzen, der kostengünstigen Golfangebote steigt die Zahl der Golfspieler. In Deutschland stieg die Anzahl der Golfer in den letzten 10 Jahren auf das Doppelte an und erfreut sich weiterhin jährlichen Zuwachsraten von 8 - 10%. Allein im Jahr 2007 hat sich der Golfsport nach absoluten Zugängen auf den vierten Rang geschoben, gleich nach Fußball, Deutschem Aero Club und dem Deutschen Alpenverein. Der Golfsport boomt und folgend steigt auch die Anzahl der damit verbundenen Sportverletzungen. Ebenso wechseln immer mehr Personen zum Golfsport. Sehr oft können sie ihre jahrelang ausgeübte Sportart aufgrund von Verletzungen oder entstandenen Abnutzungserscheinungen nicht mehr ausüben.
Gerade im Hüft-, Knie-, und Wirbelsäulenbereich machen sich im Laufe der Zeit verschiedenste Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Besonders bei zuvor ausgeübten Sportarten, wie z.B. Handball und Tennis treten gehäuft Beschwerden in den Hüftgelenken und in der Wirbelsäule auf. Die Bewegung auf dem weichen Rasen der Golfplätze ermöglicht weiterhin körperliche Aktivität bei geringer Belastung. Golf ist deshalb auch ein beliebter Sport nach Bandscheibenbeschwerden, Arthrose in den Hüft und Kniegelenken, oder bereits operierte Hüftgelenke. Bei künstlichen Hüftgelenken ist auf das verminderte Bewegungsausmaß zu achten, und bei arthrotischen Veränderungen muss die Belastung während eines Golfschwunges minimiert werden.
Der häufigste Fehler, der gemacht wird, ist die Ausrichtung des eigenen Golfschwunges am Vorbild der Golf-Professionals. Viele Bücher, die über den Golfschwung geschrieben wurden, beschreiben diesen in einer Zeit, in der die Professionals in ihrer Topform waren.
Die altersbedingten Veränderungen an diesem Schwung, mit dem immer noch fantastisches Golf gespielt wird, sind nur selten beschrieben.
Betrachtet man die Veränderung des Golfschwunges von Topspielern im Laufe der Zeit, dann ist es erfreulich zu sehen, dass der Golfschwung aus Sicht der Biomechanik in seiner Durchführungsform "gesünder" wird.
Der Golfschwung besteht im Prinzip aus einer spiralförmigen Bewegung von Beinen, Rumpf und Schultern, wobei das rotierende Becken die wichtigste Kraftquelle mit der dazu gehörenden Muskulatur darstellt.
 
Fazit: 
Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten ist Golf nicht vom Alter abhängig. Eine gute Performance und Geschick sind nicht durch das Alter limitiert, aber es zeigen sich immer häufiger Dysbalancen oder Probleme am Bewegungsapparat als Hauptursache für Sportverletzungen im Golf. Durch Anwendung der golfspezifischen Entlastungsbeispiele und einer golftechnischen Einstellung des Golfschwunges kann ein individueller, präventiv wirksamer biomechanischer Golfschwung entwickelt werden. Mit einem individuell gezielten Training der golfspezifischen Muskulatur ist auch bei körperlichen Vorbeschwerden der Einstieg bzw. die weitere Ausübung des Golfsports in jedem Alter möglich.
Ebenso haben wir bei einer Gehstrecke von 8-10 Kilometern in der freien Natur, sowohl ein wunderbares Herz-Kreislauftraining als auch einen hohen Erholungswert für Geist und Seele.
 
Iris Pfeiffer
Golf-Physio-Trainerin

 

 

Golfspezifische Tipps für das Training auf dem Golfplatz
 
81% der Golfer verbringen nicht mehr als 10 Minuten mit Aufwärmen und Dehnen vor dem Golfspiel. Golfspezifisches praxisnahes Aufwärmprogramm sollte durchgeführt werden z.B. mit Thera-Bändern vor der Abfahrt zum Golfplatz, um den viskoelastischen Effekt auf Knorpel, Sehnen und Bändern zu nutzen. Spezielle Dehnübungen sollten eher nach dem Golftraining oder der Golfrunde gesetzt werden.
 
 
 

 
         
                  © 2010 GOLFCLUB Alpirsbach e.V.   |  Impressum